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Die Gesellschaft sagt uns: Das Wochenende ist dazu da, „etwas zu erleben“. Wandern gehen. Freunde treffen. Den Keller aufräumen. Wir sagen: Das ist kapitalistische Propaganda. Es gibt einen neuen Trend, den die Gen Z „Bed Rotting“ (im Bett verfaulen) nennt. Der Name klingt eklig, aber das Konzept ist pure Magie. Es geht darum, für 24 bis 48 Stunden in eine horizontale Position zu gehen und dort zu bleiben.
Die Wissenschaft der Horizontalen (Pseudowissenschaftliche Abteilung)
Wenn wir stehen, muss unser Herz gegen die Schwerkraft arbeiten, um Blut ins Gehirn zu pumpen. Anstrengend. Wenn wir liegen, ist alles im Fluss. „Bed Rotting“ ist also im Grunde eine Energiesparmaßnahme für deinen Kreislauf. Du tust deinem Körper einen Gefallen, indem du dich nicht bewegst. Du bist wie ein Handy im Energiesparmodus, das langsam wieder auf 100% lädt.
Das Setup: Dein Nest bauen
Man kann nicht einfach so im Bett verfaulen. Es braucht Vorbereitung.
- Die Versorgungsstation: Ein Nachttisch muss erreichbar sein, ohne dass man sich aufsetzen muss. Er muss Wasser, Snacks (die nicht zu sehr krümeln) und Ladekabel enthalten.
- Die Temperatur: Es muss kühl genug für eine dicke Decke sein, aber warm genug, um keine Socken zu brauchen. Das ist eine Wissenschaft für sich.
- Die Hygiene-Regel: „Bed Rotting“ bedeutet nicht, dass man stinkt. Zähneputzen ist erlaubt. Ein kurzer Gang zur Toilette auch. Aber der Rückweg muss sofort erfolgen.
Fazit: Hör auf, dich schlecht zu fühlen, weil du am Sonntag nichts „Produktives“ gemacht hast. Du hast produziert. Nämlich Serotonin und die Kraft, am Montag nicht sofort zu kündigen.
Bild: Mit Google Gemini erstellt und minimal in Canva verändert



