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Was machst du in deiner Freizeit? Wenn die Antwort lautet: „Ich lerne gerade Coden, trainiere für einen Halbmarathon und baue einen Etsy-Shop für meine selbstgetöpferten Vasen auf“, dann müssen wir reden.
Irgendwann in den letzten 10 Jahren ist etwas Schreckliches passiert: Die „Hustle Culture“ hat unsere Hobbys infiziert. Es reicht nicht mehr, etwas nur zum Spaß zu tun. Man muss darin gut werden. Man muss Fortschritte tracken. Und am besten sollte man es noch zu einem „Side Hustle“ machen, um passives Einkommen zu generieren. Wie anstrengend ist das bitte?
Ein Plädoyer für Mittelmäßigkeit Wir bei Project Chinchiller fordern das Recht zurück, in Dingen schlecht zu sein.
- Mal ein Bild, das aussieht wie von einem Dreijährigen auf Zucker.
- Spiel Gitarre, obwohl du nur drei Akkorde kannst und die falsch klingen.
- Back ein Brot, das so hart ist, dass man damit Fenster einwerfen kann.
Wenn es dir Spaß macht, während du es tust, ist das Ergebnis egal. Das Ziel eines Hobbys ist nicht das Ergebnis. Das Ziel ist die Zeit, die du damit verbringst, nicht an deine Steuererklärung zu denken.
Das ultimative Hobby: Nichts. Und wenn wir ehrlich sind, ist das beste Hobby von allen das bewusste Nichtstun. An die Decke starren. Tagträumen. Dem Staub beim Fallen zusehen. Das ist das einzige Hobby, in dem wir alle Weltmeister sind. Bed Rotting allerdings, wäre ein Hobby, mit dem wir leben könnten. Einfach hobbylos glücklich.
Fazit: Lösch die Tracking-App. Verbrenn den Trainingsplan. Mach etwas Nutzloses. Dein Gehirn wird es dir danken.
Bild: Mit Google Gemini erstellt und minimal in Canva verändert
