Flugmodus als Notwehr: Warum dein Handy mal die Klappe halten muss

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Wir leben in einer Zeit, in der erwartet wird, dass wir innerhalb von 3 Nanosekunden auf eine WhatsApp-Nachricht mit einem passenden GIF reagieren. Wenn wir es nicht tun, denkt die andere Person, wir seien tot oder sauer. Dieser Zustand der permanenten digitalen Alarmbereitschaft ist nicht natürlich. Unsere Gehirne sind noch im Jahr 10.000 v. Chr., aber unsere Hosentasche vibriert im Takt des 21. Jahrhunderts.

Das Dopamin-Hamsterrad

Jedes „Pling“ ist ein kleiner Dopamin-Kick. Jemand will etwas von uns! Wir sind wichtig! Falsch. Jedes „Pling“ ist eine kleine Forderung an deine begrenzte Energie. Dein Handy ist kein Kommunikationsmittel mehr, es ist eine externe Festplatte für Stress, die du freiwillig mit ins Bett nimmst.

Die heilige Dreifaltigkeit: Flugmodus, „Nicht Stören“ und Stummschaltung

Wir bei Project Chinchiller betrachten den Flugmodus nicht als Funktion für Flugzeuge. Wir betrachten ihn als Notwehr. Es ist das digitale Äquivalent dazu, die Zugbrücke hochzuziehen und Krokodile in den Burggraben zu lassen. Es ist ein klares Statement an die Welt: „Ich bin gerade damit beschäftigt, an die Decke zu starren. Stör mich nicht.“

Phantom-Vibrationen und wie man sie „heilt

Kennst du das Gefühl, dass dein Bein vibriert, obwohl dein Handy gar nicht in der Tasche ist? Das ist dein Nervensystem, das um Hilfe schreit. Die einzige Heilung ist Entzug. Leg das Handy in einen anderen Raum. Es wird überleben. Und du wirst feststellen: Die Welt dreht sich weiter, auch wenn du 3 Stunden lang nicht auf Instagram warst.

Fazit: Sei mutig. Aktiviere den Nicht-stören-Modus. Die E-Mail von deinem Chef kann warten. Deine geistige Gesundheit nicht.

Bild: Mit Google Gemini erstellt und minimal in Canva verändert

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